Das Museum
Vom Hügel Montebello aus, auf dem diese Burg 90 m über der Stadt thront, blicken wir auf das Caste Grande hinunter, Hier teilten sich di Mauern, die vom Felsen S. Michele hinuntersiegen. Teile dieser Ringmaurer die nördliche und südliche Flanke der riesigen dreieckigen beschützten, bestehen heute noch. Interessant ist das vor einigen Jahren in der Piazza del Sole zum Vorschein gekommen Mauerstück, das in nächster Zeit im Rahmen der gesamten Neugestaltung dieses Platzes renoviert werden wird. Die innere Burganlage welche mehrmals restauriert wurde, stammt aus dem 13.-14. Jhdt. Sie soll von den Rusconi erbaut worden sein, welche sie auch unter der Herrschaft der Visconti noch lange benutzten. Die äusseren Burghöfe mit ihren Türmen wurden im 14. und 15. Jhdt. Errichtet und verdanken ihre heutige Form den Ingenieuren der Sforza. Ursprünglich hiess die Burg Castel Piccolo. Unter der eidgenössischen Bestatzung wurde sie auf Burg Schwyz und später, 1818 auf s. Martino umgetauft. Gegen Ende des 18 Jhdts kam sie in dem besitz der Familie Ghiringhelli. 1903, aus Anlass der 100-jährigen Unabhängigkeit das Tessin, wurde sie vom Kanton erstanden und zum erstenmal restauriert. Der Aufstieg zur Burg kann zu Fuss von der Piazza Colleggiata oder vom Quartier Nocca aus erflogen; die asphaltierte Zufahrtstrasse zweit vom Viale Stazione ab. Der Ausblick über die Magadinoebene reicht bis zum Lago Maggiore (Langensee)
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